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11. August 2020

Douarnenez

Besonders viel gibt es über diesen Tag nicht zu erzählen: Über 12‘504 Schritte, Einkaufen, Stadtbesichtigung, Museum, etc. Leider konnten wir wegen diesem blöden Virus die alten Schiffe nicht besichtigen. Das Schifffahrtsmuseum hingegen war geöffnet.

Leider auch geschlossen :-((
Doch diese war offen und zeigte viele tolle Bilder mit Schiffsprozessionen
Auf dem Nachhauseweg

Auf dem Fischmarkt erstanden wir frische Seezungen (wenn ich schon keine fange), die Laurent dann abends in die Pfanne haute. Sie schmeckten uns sehr, Danke Laurent. Man beachte unsere Bekleidung. Laurent amüsierte sich köstlich über mich, da ich in der Stadt stets den Schatten aufsuchte…

Laurent’s Bordschuhe. Er musste solche tragen, weil ihm zuhause eine Stahlplatte auf den Fuss fiel und den Mittelfussknochen brach…
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10. August 2020

Camaret sur Mer – Douarnenez

Auf diesen Hafen freute ich mich besonders, da ich in den letzten Jahrzehnten immer wieder historisch-nautische Berichte über diesen Ort gelesen habe. Doch spielte der Wind wieder einmal nicht mit ☹ Dafür erlebten wir eine spannende Felspassage.

Felsen voraus. Und da zwischendurch?
Wirklich da durch? Hat es überhaupt genügend Wassertiefe?
Es hatte genug (wusste ich ja ;-))
Felsen achteraus

Später besuchte uns eine Delphinschule, leider nur zu kurz, aber immer wieder faszinierend

Die Einfahrt nach Douarnanez war spannend und schön. Morgen schalten wir dann einen Ruhe- und Kulturtag ein.

Hafenkino an unserem Liegeplatz
Auf dem Weg zum Restaurant
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9. August 2020

Île d’Ouessant – Camaret sur Mer

Den Ankerplatz verliessen wir unter Segel.

von aussen…..
und von innen
und immer wieder sind Felsen im Weg…..

Erstmals auf diesem Törn eine reine Segeletappe, dachten wir….. Die letzten 5 Seemeilen mussten wir jedoch wieder auf den Dieselwind zurückgreifen. Die Fahrt genossen wir trotzdem.

Unser Liegeplatz in Camaret

Laurent fand im „LE GUIDE DES RESTAURANTS DE LA POINTE BRETAGNE“ ein gutes Restaurant und wir genossen dort einen ganz exzellenten Hummer.

auf dem Nachhauseweg
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8. August 2020

Portsall – Île d’Ouessant

Das Aufwachen war sehr speziell; dichter Nebel, Sichtweise anfangs etwa 15 Meter. Da war an Auslaufen nicht zu denken.

Aber pünktlich zur geplanten Abfahrt lichtete sich der Nebel und wir hoben den Anker.

Anfangs noch unter Maschine begleiteten uns Delphine. Einfach immer wieder schön diese verspielten Tiere zu beobachten.

Bald darauf konnten wir bald die Segel setzen und mit dem Tidenstrom kamen wir mit fast 10 Knoten voran.

Laurent am Sünnele und Geniessen
Dem scheint es auch zu gefallen…..

Wie immer sind neue Einfahrten spannend, zumal sie dann noch unter Segel möglich sind. Die Gästebojen waren alle schon besetzt, sodass wir gezwungen waren zu ankern.

Unser Ankerplatz auf der westlichsten Insel von Frankreich

Nach dem vierten Versuch gab ich mich alsdann zufrieden und wir genossen den Ankertrunk, bevor ein Insel-Landgang und Restaurant-Besuch angesagt war (Laurent entdeckte einen kulinarischen Führer für unser Revier). Das Essen war gut, die Wartezeiten hingegen viel zu lange. Wir genossen das feine Mahl dennoch.

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7. August 2020

Île de Batz – Portsall

Nach der letzten aufregenden Nacht (Beiboot) auf dieser schönen Insel ging es Richtung Portsall weiter. Leider nicht immer mit Wind. Zwischendurch sichteten wir Schweinswale und genossen die spannende Einfahrt nach Portsall.

Dort angelangt waren wir das einzige Schiff vor Anker. Mein Angelversuch blieb leider erfolglos, sodass wir gezwungen waren ein Restaurant aufzusuchen, was sich alsdann als absolut weise erwies. Laurent erhielt den Tipp für das beste Restaurant von den Einheimischen :-))

Dieses Mal ist das Beiboot hoch genug über dem Wasserspiegel …..
War das fein :-))

Nach diesem feinen Essen hatten wir keine Beibootprobleme…..

Zurück zu unserem einsamen Ankerplatz
Bereits beim Einnachten kam immer dichter Nebel auf….
Ankerlicht im Nachtnebel……
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6. August 2020

Roscoff – Île de Batz

Nach einer Dusche und dem Morgenessen fuhren wir mit dem Gratisbus zum Einkauf. Für die nächsten Tage sollten wir genug Trink- und Essbares en an Bord haben. Aber dann – Laurent war schon ganz giggerig – verliessen wir den Hafen und fuhren zur Nachbarinsel Île de Batz. Die Windprognosen sehen für diese Woche eher schwach aus, was sich gewiss im Dieselverbrauch niederschlägt. Dafür erlebten wir einen sonnigen warmen Tag, jedoch nicht ganz ohne Zwischenfall.

Laurent beim Relaxen
Roscoff von unserem Ankerplatz aus gesehen
Prost….

Nach dem Ankertrunk fuhren wir mit dem Beiboot zur Insel und trugen es die Rampe hinauf. Wie wir dann nach dem Inselrundgang und feinen Jakobsmuscheln bemerken mussten, jedoch zu wenig hoch. Also war Warten angesagt, bis ich es bei knietiefem Wasser wieder losbinden konnte.

Warten auf das Sinken der Gezeit und auf……
das da links hinten…..

Als ich dann endlich die Sicherung montierte, startete (nach anfänglich vielen Startversuchen) der Aussenbordmotor und wir konnten zur Mea Requies zurückfahren.

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5. August 2020

Pratteln – Roscoff

Nach 8:00 traf ich Laurent im Bahnhof Basel, um zusammen mit dem TGV nach Roscoff zu fahren. Nach unserer Ankunft genossen wir zuerst einmal ein Bier an Bord, räumten unsere Sachen ein und dann ging es mit den Bordvelos zu einem Restaurant in der hübschen Altstadt.

Wir genossen das Essen, wenngleich das Servicepersonal einige Mühe mit unserer Bestellung hatte…

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1. bis 4. August 2020

Neuenburgersee – Pratteln

Trotz Blaualgen genossen wir das Schwachwindsegeln und ein erfrischendes Bad mitten auf dem See, bevor wir dann im Hafen Cudrefin anlegten, um mit Meisters und Mumu ein Nachtessen in einem Restaurant in Cudrefin zu geniessen.

Nazly und Mark
Toni und Elisabeth

Am Sonntagmorgen zeigte sich der Himmel von seiner grauen Seite und es reichte uns gerade noch das Schiff vor dem herannahenden Wolkenbruch zuzudecken und heim zu fahren. Am 3. und 4. August war alsdann einiges zu Hause zu erledigen.

Adieu See-Mea Requies ganz hinten
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31. Juli 2020

Roscoff -Basel

Am Tag zuvor rekognoszierten wir noch den Bahnhof in Roscoff. Wie wussten, dass dort kein Zug mehr abfährt, aber anhand der Busstellentafel nahmen wir an am rechten Ort zu sein. Doch weit gefehlt, in letzter Minute sah Elisabeth einen kleinen Anschlag, dass der Bus woanders abfährt.

Adieu Mea Requies
Bahnhof Roscoff

Mit unserem Gepäck reichte es im Eilschritt gerade noch den Bus zu erreichen. Nicht auszudenken, wie wir dann erst spät abends in Basel angekommen wären, wenn überhaupt. Doch damit nicht genug. Infolge einer Panne blieb der TGV zwischen Besaçon und Basel in der brütenden Hitze über eine Stunde stehen.

Im TGV

Nach unserer Ankunft in Pratteln und dem Auspacken fuhr ich bald darauf an den Neuenburgersee, um die andere Mea Requies am Neuenburgersee auf das Wochenende – mit Elisabeth, ihrem Sohn und seiner Frau Nazly – vorzubereiten. So war ich an einem Tag auf meinen beiden Schiffen, eine Premiere 😉

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30. Juli 2020

Roscoff

Wie bereits erwähnt, war heute ein Arbeits- und Ruhetag angesagt. Insbeondere die Toilette (Scheissjob) und Winschen mussten gewartet werden.

„Scheissjob“

Elisabeth reinigte das Schiff innen, und ich aussen. Nach dem gestrigen Fussmarsch durch die nicht gerade besonders schönen Vororte von Roscoff hatte Elisabeth die glänzende Idee, die Klappvelos aus der Backskiste zu holen. Also, auspacken, zusammensetzen, einstellen und Pneus aufpumpen. Aber der Aufwand hat sich wahrlich gelohnt, wir genossen unsere Velotour in vollen Zügen.

Essen mit zwei hübschen Damen 😉

Am Abend genossen wir alsdann in der sehenswerten Altstadt kleine Meeresschnecken zur Vorspeise, Elisabeth einen Fisch und ich? Ja, was denn wohl? Wieder mal einen halben Lobster, währenddem die Drahtesel auf uns warteten.

Tja, das war es dann, bis anhin. Aber schon bald folgt wieder mehr 😉