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13./14. August 2019

Milford – Saudernsfoot

Nach der (unbeabsichtigten) langen Fahrt am 11. August schalteten wir in Milford einen Ruhetag ein. Langweilig wurde es uns nicht. Wir besuchten das Maritime Museum, siehe: https://www.milfordwaterfront.co.uk/shops-restaurants-things-to-do/milford-haven-museum und unternahmen einen ausgedehnten Stadt- und Hafenrundgang. Der Gennaker musste vom Vortag entwirrt und getrocknet werden.

Gennaker

Thomas machte Reinschiff. So sauber war das Deck schon lange nicht mehr 🙂

Putzen macht Freude…..

Und am Abend kochte Thomas feine Spaghetti mit Pouletbrüstli.

Smutje und Geniesser….

Tags darauf wählten wir für unser nächstes Ziel den trockenfallenden Hafen Saudernsfoot aus. Am Beginn dieser Fahrt mussten wir uns gut einpacken.

Aber es war trotz Regen und diesigem Wetter eine Superfahrt. Wir erreichten zeitweise fast 10 Knoten. Dem diesigem Wetter wegen schaltete ich zuweilen gar den Radar ein.

Caldey Island

Die Durchfahrt nördlich der Insel Caldey Island war besonders reizvoll. Nach dieser Passage kamen wir in die Landabdeckung und der Seegang wurde somit rasch angenehmer.

Tenby von See aus

Um 16:30 erreichten wir alsdann den Zielhafen. Das Festmachen in einem Gezeitenhafen ist immer wieder speziell, da das Schiff mit sehr langen Leinen festgemacht werden muss. Anderenfalls hängt das Schiff bei Niedrigwasser an der Hafenmauer….

Hochwasser

Für den Abend buchten wir in einem Restaurant einen Tisch. Ich hatte Riesenlust nach einem halben Lobster. Doch die Freude währte nicht lange, in der Küche waren keine mehr. Also bestellte ich, wie Thomas, Fish and Chips. Als wir aufs Schiff zurückkehrten sass es schon fest auf dem Hafengrund. Die Leinen waren lange genug 🙂 Bei der anschliessenden Planung für den nächsten Tag mussten wir von unserem Traumziel, der Insel Lundy, absehen. Die Meteorologen sagen für Freitag sehr starken Wind mit Böen bis 36 Knoten (über Bf 8) aus SSW voraus. Einen anderen Hafen anzulaufen macht keinen Sinn, da wir am Samstag gegen den Wind aufkreuzen müssten. Zudem ist die Auswahl an sicheren Häfen in Wales und Westcornwall sehr beschränkt. So entschlossen wir uns für zwei Ruhetage in diesem schönen Ort.

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