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18./19. August 2019

Lundy Island – Padstow

Am 18. August musste nach dem Frühstück zuerst einmal das Beiboot an Bord gehievt werden, damit ich es reparieren konnte.

Beiboot flicken

Erst danach konnte ich auf die Insel rudern und den salzwassergetränkten Motor abholen. Meine Arme wurden immer länger bis ich endlich wieder beim Beiboot war. Beim Rudern wurden sie dann noch länger….

Aussenbordmotor-Transport

Nachdem wir den Motor aufs Schiff hievten war eine gründliche Reinigung angesagt. Dabei verflog die Hoffnung einen Startversuch zu wagen. Die Gefahr ihm dabei noch mehr Schaden zuzufügen, war uns zu gross. Wir werden im nächsten Hafen wohl eine Servicestelle aufsuchen müssen. Nach diesem „Dämpfer“ freuten wir uns auf einen ausgedehnten Inselrundgang.

Im Hintergrund der Steg, hoch und trocken

Hier ein paar Impressionen unseres Rundgangs.

Alpsee…
und immer wieder Erikastauden
Am Ende der Insel

Nach diesem ausgedehnten Fussmarsch (beinahe 20’000 Schritte) liessen wir uns in der Inselbeiz bewirten. Auf dem Rückweg wartete die Mea Requies auf uns. Wir waren froh, die Boje hielt den Windböen und Gezeitenströmen Stand.

Am Tag darauf war Padstow (Rosamunde-Pilcher Drehort) unser nächstes Ziel. Einmal mehr eine rasante Segelfahrt durch Wellenberge. Die Mea Requies zeigte sich von ihrer besten Seite.

Adieu Lundy Island
Padstow, wir kommen…

Vor dem Hafen von Padstow mussten wir an einer Boje festmachen, da das Wasser noch zu niedrig und somit das Tor zum Hafen geschlossen war (ohne Tor würde der Hafen ansonsten trockenfallen). Später machten andere Yachten dasselbe. Beeindruckend ist immer wieder, wie hier auf die Reihenfolge des Ankommens geachtet wird, d.h. uns wurde zuerst ein Platz im Hafen zugewiesen. Drängeln bringt also auch an der Westküste von England nichts. Dann der kleine einladende Hafen; unzählige Touristen, Strassenmusikanten, Akrobaten, Verkaufsstände, Eisbuden und unzählige krabbenfischende Landratten. Aber davon später, im nächsten Blogbeitrag…..

1 Gedanke zu „18./19. August 2019

  1. Super Bilder von diesem schönen Ort, wieder mit aufregenden Erlebnissen.

    Pech mit dem Motor. Auf meiner letzten Reise mit dem CCS ist der Aussenbordmotor auch ins Salzwasser gefallen. Der Mechaniker hat ihn dann mit Süsswasser gespült und das Motorenöl ca. 3 x gewechselt. Er lief dann wieder gut.
    Viel Erfolg

    Adrian

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