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21./22. August 2019

Padstow – St. Ives – Newlyn

Adieu Padstow

Am 21. August liessen wir den schönen Ort und Hafen Padstow achteraus. Leider wollte der Wind nicht so wie wir. So hatten wir gegen respektable Atlantikwellen gegenan zu motoren. Dennoch wurde es eine schöne Fahrt. Bei St. Ives war es beim Ankommen nicht möglich in den Hafen einzulaufen, da er noch trocken lag. Also machten wir ausserhalb des Hafens an einer Boje fest und warteten auf das Ansteigen der Gezeit. Dabei umschwirrte uns permanent eine Armada von kleinen Mietmotorbooten, ganz wie lästige Wespen….

Jedoch der Hafen von St. Ives bot eine vielversprechende Aussicht, währenddem die „Landratten“ noch im Hafen spazierten…

Später, als wir in den Hafen einfahren konnten, durften wir eine spannende Einwasserung des örtlichen Lifeboat erleben. Ein spezielles Raupenfahrzeug fuhr das Boot aus der Halle ins Wasser. An Publikum fehlte es jedenfalls nicht….

Bei Niedrigwasser muss das Raupenfahrzeug mit dem Boot ziemlich weit zum Hafen herausfahren, bis das Boot schlussendlich aufschwimmen kann. Einfach genial, wie hier den Gezeiten getrotzt wird… Nach diesem imposanten Erlebnis erreichten wir mit dem Beiboot eine Rampe, um trockenen Fusses in das schöne Ort zu gelangen.

Die Mea Requies im Hafen von St. Ives

Währendem die Mea Requies im Hafen an der Boje dümpelte genossen wir ein feines Nachtessen.

Jakobsmuscheln zur Vorspeise, ich liebe die, leider zu wenig….

Auf dem Rückweg boten sich sehr viele schöne Anblicke, hier nur einer davon:

Spät abends sassen die Leute noch im Freien…

Dann mit dem Beiboot zurück, es an den Davids hochziehen und nach einem guten Singlemalt in die Koje. Mitten in der Nacht liess ich es mir jedoch nicht entgehen, aufzustehen und ein paar Bilder aus der im Hafen trockengefallenen Mea Requies zu schiessen, hier nur eines davon.

Das ist kein Wasser, sondern kompakter Sand

Tags darauf verliessen wir den schönen Ort. Gerne hätte ich davon noch mehr gesehen…

Adieu St. Ives

Leider wollte der Wind abermals nicht so wie wir. Zuerst hatten wir ihn schwach von vorne und dann schlief er ein. Nicht so die Atlantikdünung, welche uns zuweilen rechte „Haufen“ bescherte.

Leuchtturm Longships westlich LAND’S END

Bald darauf kamen wir in die Landabdeckung und die See wurde einiges ruhiger. Die Hoffnung noch segeln zu können verflog wortwörtlich im Wind, da zu schwach… Dabei passierten wir Mousehole, einen trockenfallenden Hafen, der in den nächsten Tagen wohl noch angelaufen werden muss…

Wir entschieden uns dafür den Nachbarhafen von Penzance, names Newlyn, anzulaufen. Nach dem späteren Fussmarsch nach Penzance erwies sich dieser Entscheid als richtig. Penzance ist ein sehr enger Hafen in dem die Schiffe im Päckchen liegen müssen. Das heisst, wenn man aussen liegt, muss man über mehrere Schiffe steigen, oder wenn man innen liegt, ist eine kleine Völkerwanderung über das eigene Schiff zu erdulden. Dann im Hafen von Newlyn hiess uns eine Robbe willkommen:

Bald darauf begaben wir uns auf den zuvor besagten Fussmarsch Richtung Penzance und fanden ein ganz gutes Restaurant. Die Portionen entsprachen nicht ganz unserem Hunger, war es doch eher „Nouvelle Cuisine“… Wir hatten dennoch (knapp) genug.

Der Rückweg war nicht langweilig….

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