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27./28. August 2019

St. Mary’s – Tresco (beide auf Scilly) – Newlyn

Die kurze Fahrt von St. Mary’s nach Tresco war sehr spannend, hatten wir doch zeitweise unter der Mea Requies (mit hochgezogenem Kiel) nur ganz wenige cm, da dieses Revier trockenfallend ist. Meine Gezeiten-Berechnungen stimmten 🙂

Dann ging es nach dem Festmachen an einer Boje mit dem Beiboot an Land und auf einen Inselrundgang (abermals fast 20´000 Schritte). Auf den Abbey Garden freuten wir uns ganz besonders. Unglaublich wie dort tausende Pflanzen aus allen Kontinenten gedeihen. Siehe dazu auch: https://www.tresco.co.uk/enjoying/abbey-garden

Auf dem Hinweg zum Abby Garden
Amaryllis
Muschelbilder
Sind wir wirklich in England?
Neptun hiess uns willkommen
Gallionsfiguren unzähliger in diesem Inselarchipel gestrandeter Schiffe, teilweise auch durch Strandpiraterie…..
Für Nautiker: Ein altes Leuchtfeuer

Dann die Überraschung: Plötzlich hörten wir in diesem Garten Schweizerdeutsch: Silvio mit seiner Crew von der CCS-Yacht Sailing Swiss.

Wir hatten eine Riesenfreude, und beschlossen am Abend zusammen essen zu gehen. Aber zuerst ging es wieder zurück Richtung „Hafen“. Dem Strand entlang „musste“ Marie-Paule abermals schwimmen gehen. Mir einfach zu kalt….

Parasolpilze mitten in Erikastauden
Die Sailing Swiss an ihrem Ankerplatz
Viel gab es zu erzählen…..

Tags darauf regnete es immer wieder in Strömen. Der Wetterbericht versprach für den Nachmittag Sonne, sodass wir um 10:30 bei Regen dennoch loslegten.

Nass……

Vom Atlantik kamen noch rechte Haufen, als wir aus dem Schutz der Insel gelangten. Bald darauf setzten wir die Segel und wir segelten mit Halbwindkurs zügig Richtung Festland. Jedoch wurde der Wind immer schwächer. Also rauf mit dem Gennaker, um wieder etwas Fahrt zu gewinnen.

Dabei wurden wir von Delphinen begleitet. Immer wieder ein tolles und wunderbares Erlebnis.

Doch der Wind schlief bald wieder ganz ein, bis er vor Mousehole abermals erwachte und wir nach 2 Stunden Dieselwind wieder segeln konnten. Die Sailing Swiss gelangte vor uns in den Hafen von Newlyn und wir beschlossen, nach unserer Fahrt von fast 40 Seemeilen, nochmals gemeinsam essen zu gehen. Doch um 20:45 in England ein schwieriges Unterfangen. Wir hatten Glück und eine völlig herzliche und total aufgestelle Angestellte besorgte uns dann noch einen Tisch, nachdem wir in anderen Lokalen keine Chance hatten. In den anderen Beizen war die Küche bereits geschlossen.

Ein Riesentisch, dennoch mundete uns das Essen sehr

Nach einer gegenseitigen Schiffsbesichtigung sanken wir alsdann müde in unsere Kojen. Mal sehen was wir tags darauf unternehmen, aber sicher gemütlich. Die Sailing Swiss muss morgen weiter nach Falmouth.

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