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1./2. September 2019

Frühmorgens mussten meine beiden Mitseglerinnen das Schiff ohne Frühstück verlassen, um den Heimweg anzutreten.

Wir konnten auf eine ganz tolle Woche zurückblicken. Aber dann hielt Adrian und mich nichts mehr in Newlyn, wir mussten raus, die See rief.

Wir genossen eine rasante Fahrt vorbei an Lizard Point, dem südlichsten Punkt von England. So hatte ich also auf meinem Törn alle vier Himmelsrichtungen von England achteraus.

Lizard Point

Am Nachmittag erreichten wir die Bucht von Coverack, ein verträumtes Fischerdorf, das Adrian im Mai mit Moni zu Fuss durchwanderte. Nach dem Anker werfen und Ankertrunk begab sich Adrian an die „Arbeit“. Bei dieser Aussicht aus der Kombüse muss das Essen ja gut werden.

Smutje in Action
Und es war auch gut, Danke Adrian :-))

Morgens am 2. September klopfte es an unserem Schiff. Komisch, wir waren ja nicht an Land. Es war ein Fischerboot, deren Lobsterkorbleine sich mit unserer Ankerkette vertörnt hat, also halfen wir ihnen diese wieder frei zu bekommen.

Dankbar tuckerten sie dann davon, leider ohne uns einen Lobster zu schenken…..

Unser nächstes Ziel war der Hafen von Falmouth. Das erste Mal sah ich auf meinem Törn so viele Segelschiffe, und das an einem Montag. Der Wind lud geradezu zum Segeln ein, und wir bargen die Segel erst kurz vor dem Hafen.

Unterwegs ein Glocken-Ostquadrant, leider ohne Ton…..
Falmouth

Auf dem anschliessenden Stadtrundgang wusste Adrian eine feine Fischbeiz.

Dort gönnte ich mir mal wieder einen Lobster, ein Riesenvieh….

Ohne Worte….

Am Dienstag ist sodann ein Museumsbesuch und Stadtrundgang angesagt. Wir freuen uns.

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