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5./6. September 2019

Mevagissey – Polruan-Fowey – Plymouth

Am 5. September ruderte mich Adrian von unserem Bojenplatz in das nette Örtchen Mevagissey.

Das örtliche Museum ist wie der Fischerhafen einen Besuch wert.

Doch dann wollten wir weiter segeln. Unser Ziel war der Fowey River. Der Wind brachte uns mit der Genua (Vorsegel) ganz zügig voran.

Vorbei an einer Glockentonne (ohne Ton)
Fowey

Fowey ist ein weiteres hübsches und sehenswertes Örtchen auf unserem Törn. Hafenplätze sind dort keine vorhanden, dafür (gebührenpflichtige) Schwimmstege ohne Landzugang.

„Hafenmeister“ beim Einkassieren

Doch dann; in Mevagissey kauften wir ein Dutzend Jakobsmuscheln, die nur darauf warteten zubereitet zu werden.

In Zitronensaft und Olivenöl mit viiiel Knoblauch waren die fantastisch, und das obwohl ich sie gekocht habe. Das muss ich bald wiederholen…. Doch bald meldete sich der Hunger wieder und wir fuhren mit dem Wassertaxi zum Örtchen, um im örtlichen Yachtclub das Nachtmahl einzunehmen.

Die Mea Requies am Schwimmsteg

Das Essen war jedoch eher durchschnittlich, aber in Plymouth wartet am nächsten Tag ein ganz gutes Seafood-Restaurant auf uns…. Es wurde abermals eine rasante Fahrt nur unter Genua (Vorsegel). Der Wind baute eine ansehnliche Windsee auf, dennoch genossen wir die Fahrt.

Plymouth Breakwater
Royal Citadel
Vor dem Hafen Queen Anne’s Battery

Kurz vor der Schleuse zum Zielhafen Sutton Harbour wollten wir das Segel bergen und den Motor starten. Das darf nicht sein; nichts geht! Was tun? Ich funkte den Schleusenmeister an und bat um Hilfe, da unsere Maschine ihren Dienst versagte. Er meinte ganz lapidar, wir sollen an einem Steg im Vorhafen festmachen. Nach einigen Segelmanövern im engen Revier mit den drehenden Winden keine einfache Sache, aber das Anlegemanöver unter Segeln gelang uns vorbildlich.

Segeln im Hafen…..

Bald die Ursache gefunden, die Motorbatterie war fast entladen. Mit einer Batterie-Überbrückung konnten wir die Maschine dann starten. Gut, wir waren zwei Tage ohne Landstromanschluss, aber das kann nicht die Erklärung für die leere Batterie sein. Ein weiteres Problem das es zu lösen gilt…. Jedenfalls konnten wir dann in die Schleuse einfahren und das Schiff im Hafen festmachen.

Einfahrt zur Hafenschleuse

Bald begaben wir uns auf einen Stadtrundgang und genossen in einem durch den Hafenmeister empfohlenen Restaurant einen ganz feinen Fisch.

Verdientes Abschiedsessen….

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