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16. September 2019

Lyme Regis – Weymouth

Es wurde ein langer Tag. Der Wind war ziemlich schwach, sodass wir nicht die ganze Etappe nach Weymouth segeln konnten. Immerhin verbrachten wir einen 9-Stundentag für 32,6 Seemeilen auf See, aber davon später, und warum.

Unterwegs entlang der Jurassic-Küste, an der unzählige Fossilien zu finden sind.

Hier wurden Riesenviecher entdeckt und in den Läden kann man Meissel und Hämmer kaufen, um weitere Fossilien zu suchen. Siehe auch: https://jurassiccoast.org/?gclid=EAIaIQobChMIo4inzJXY5AIVgbHtCh2wEwn5EAAYAiAAEgKf5_D_BwE

Vielleicht der am weitesten gesegelte Basilikum….

Nach 4 Stunden Segeln und immer weniger Wind, entschlossen wir uns schweren Herzens die Maschine zu starten. Doch brachte das auch nicht viel, der rechte Leuchtturm auf dem nächsten Bild blieb immer an der gleichen Stelle…..

Bill of Portland

Folgendes Bild zeigt unseren Kurs:

Sollkurs wäre von Süd-West nach Nord-Ost

Wieder einmal war der Gezeitenstrom viel stärker als im Reeds Almanac und im Navigations-Programm „Navionics“ zu entnehmen war. Zudem erwartete ich mit 1,8 Meter Gezeitenunterschied niemals Strömungen von über 6 Knoten….. Tja, die Tabellen sollte man zuvor genauer anschauen. Wir waren zuweilen schon froh, wenn wir über einen Knoten Geschwindigkeit (1,853 km/h) erreichten. Doch nach einer gefühlten Unendlichkeit erreichten wir östlich des Hafens Portland schwächeren Gegenstrom und waren bald in der Einfahrt nach Weymouth.

Weymouth
Warten auf das Öffnen der Brücke zur Einfahrt.

Die Brücke öffnet nur alle 2 Stunden, sodass wir sie erst um 18:00 Uhr passieren konnten. Bald darauf erkundeten wir den Ort, um das verdiente Nachtessen zu geniessen.

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