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17. September 2019

Weymouth – Poole

Die Brücke von Weymouth, das einzige Hindernis zwischen Marina und offenem Meer, öffnete um 08.00. Damit sie geöffnet wird, muss man sich bis 07.00 anmelden. Also Tagwache um 06.30, kurzer Kaffee, unsere Ausfahrt anmelden, den Hafenobulus entrichten und dann vor der Brücke warten.

Pünktlich ging es los und wir richteten uns für eine gemütliche Fahrt mit halbem Wind und hilfreicher Strömung bis zum 30 Seemeilen entfernten Poole ein.

Kaum aus der Einfahrt, setzten wir die Segel und bald realisieren wir, dass der Wind wesentlich heftiger bläst als angekündigt. Auch gut. Segel etwas reffen, Ölzeug anziehen und die 7 bis 8 Knoten Speed (inkl. Strömung) geniessen!

Plötzlich werden wir über Funk aufgerufen und wir sehen, wie sich von hinten ein eher offiziell aussehendes Motorboot nähert. „Please change your course to one two zero for the next six nautical miles. A military exercise will start at 0900 and we want to keep you save!“.

Also quittieren wir und fallen auf den Kurs ab – das Regattaseglerherz blutet, wenn so Höhe verschenkt werden muss! Aber es reichte trotzdem und nach 17 Seemeilen rassiger Fahrt umfuhren wir den St. Alban und den imposanten Durlston Head, allerdings hatten wir hier bereits den Wind von vorn und mussten unsere Dieselfock aktivieren.

Old Harry’s Wife

Das blieb so bis zur Einfahrt nach Poole mit seiner imposanten Bay.

Einfahrt nach Poole

Gegen Abend liefen 4 Yachten der Ellen McArthur-Stiftung ein. Ellen, die manche Segler-Männer in den Schatten stellte. Gerne hätten wir ihr zu ihren Erfolgen gratuliert, aber leider war sie nicht an Bord.

Ein gemütlicher Nachmittag und Abend waren dann angesagt. Auf dem Schiff hörten wir bereits ein „Geknatter“. Offenbar war, wie letztes Jahr, hier beim Hafen ein riesiges Töfftreffen, wahnsinnig, was es alles zu sehen gab:

Wer weiss, was das ist?

Verfasst von meinem Mitsegler Rolf Tschäppeler, mit Töfftreffen ergänzt von Arnold

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