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23. Juli 2020

Dinan – Saint-Cast le Guildo

Um 08:05 legten wir in Dinan ab und fuhren flussabwärts.

Schon bei der ersten Schleuse mussten wir kaum warten und konnten bald weiterfahren.

Unter dieser Brücke mussten wir durch, die Höhe reichte für unseren Mast…..

Leider ohne Segel, da der Wind abermals sehr schwach war. Über das Wetter können wir bisher nicht klagen, nur über fehlenden Wind. Also, wiederum Dieselwind… Auch die spätere zweite Schleusung erfolgte in zügigem Tempo, als wenn wir das alles zuvor organisiert hätten. Dann an St. Malo vorbei in die offene See und wir kamen dank mitlaufendem Strom zügig Richtung Saint-Cast le Guildo unter Segel voran.

Elisabeth meisterte alle vier Ab- und Anlegemanöver bravourös, also auch das letzte von zwei im Hafen von Saint-Cast le Guildo. Die anschliessende Suche nach einer 250 Ampère-Sicherung (speziell für Schiffe) bescherte uns einen langen Fussmarsch (über 12’000 Schritte), und davon ziemlich viel bergauf.

Sicht auf den Hafen

Schlussendlich versorgten wir uns auf dem lokalen Markt mit diversen Einkäufen und Elisabeth bereitete uns ein ganz feines Nachtessen zu.

Mampf :-))

Danach bereitete ich noch die Navigation für den nächsten Tag vor, mit Gezeitenberechnungen, Wetterberichte einholen, etc.

Mit meiner Routine, nicht so schwierig, wie es aussieht ;-))

Das Ziel soll der schöne Ort Paimpol sein, der nur 2,5 Stunden vor und nach Hochwasser (Flut) über eine Schleuse erreicht werden kann.

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