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16. August 2020

Brest

Letzte Nacht regnete und gewitterte es heftig. Einfach immer wieder schön im Schiffsinnern dem Geprassel zuzuhören. Am Morgen klopften 3 Männer an mein Schiff und gaben sich vom Zoll zu erkennen. Das erste Mal, seit ich die Mea Requies segle. Sie wollten nicht an Bord, fragten nur nach meinem Pass, und wollten wissen, ob ich mehr als € 10‘000.—an Bord habe (!) Bald darauf absolvierte ich mehr als genügend Schritte; nämlich genau 20‘548! Zuerst Einkauf auf einem Riesenmarkt voller Leute.

Dann Oceanopolis, eine Riesenanlage. Am Schluss sah ich vor lauter Fischen das darin enthaltene Wasser nicht mehr.

Sicher mehr Bilder lassen sich auf dem folgenden Link finden

Der Besuch hat sich allemal gelohnt, Siehe: https://www.oceanopolis.com/de/willkommen Auch wenn ich nach dem langen Fussmarsch schon nudelfertig war! Wofür hat man eigentlich Velos an Bord? Ja, das dachte ich mit unterwegs auch….. Zudem hätte mir der Fahrtwind in der gefühlten Hitze eine Abkühlung gebracht. Für den Rückweg stieg ich alsdann in ein Taxi. Doch kaum ausgestiegen; wo ist denn mein Handy? Ein hilfreicher Franzose funkte es dann an und der Taxichauffeur brachte es mir zurück. Er verzichtete vehement auf eine Entlöhnung. Auch wenn er das nicht lesen kann: Nochmals Danke 😊 Zurück auf dem Schiff genehmigte ich mir dann zuerst ein Bier und ein wohltuendes Nickerchen, bevor ich mich für diesen Tag mit Fish and Chips belohnte. In England werde ich dieses Jahr kaum dazu kommen…. Nach 23:00 wird dann Adrian, mein treuer Mitsegler eintreffen. Ich freue mich.

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