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7. September 2020

Carteret – Omonville

Gegen 09:00 öffnete das Hafentor und wir konnten nach den ungeduldigen und vordrängelnden Hobby-Fischerbooten ausfahren.

Da war doch gestern Abend (fast) kein Wasser

Ich wage es fast nicht mehr zu schreiben; die See war flach und wir waren einmal mehr auf den Dieselwind angewiesen. Doch der Gezeitenstrom unterstützte unsere Maschine, womit wir auf 10 Knoten Fahrt über Grund kamen.

Alderney, die „Unerreichbare Insel“……

Doch gegen 12:00 kam doch noch etwas Wind (knapp 3 Beaufort) auf und wir erreichten meinen absoluten Geschwindigkeitsrekord auf meiner Segelyacht mit 14,6 Knoten und das bei 11,8 Knoten Wind. Wir fuhren also schneller als der Wind (!), was natürlich nur mit dem mitschiebenden Gezeitenstrom möglich war.

Rekord, da jubelt doch das Seglerherz
Das müssen wir sein. Aufgenommen auf einer Küstenwanderung von Tania und Dani, die wir am Vorabend im Restaurant kennen lernten. Ein besseres Bild soll noch kommen. Jetzt schon Danke ;-))
Wie in einem Kochtopf….

Das Alderny-Race westlich vom Cap de la Hague ist für seine starken Gezeitenströme bekannt, und wir profitierten voll davon. Die Küste mit einem AKW und der Wiederaufbereitungsanlage ist hingegen nicht besonders attraktiv…..

Die Seezeichen rasten nur so vorbei…..

Dafür unser Zielhafen „Omonville“, ein ganz hübsches kleines Örtchen in dessen Hafen wir als einzige Segelyacht an einer Boje festmachten.

Natürlich durfte ein Landgang nicht fehlen und wir gelangten mit dem Beiboot ans Ufer, um das Örtchen zu erkunden. Ausser einem Restaurant und einem halbleeren Campingplatz war nicht viel zu sehen, dafür ein paar hübsche Häuser.

Der Wanderweg mitten durch Farne zum höher gelegenen halbverfallenen Kastell war auch sehr reizend.

Wieder zurück bereitete ich an Bord Spaghetti an einer Knoblauch-, Zwiebel-, Ingwer- und Thonsauce zu. Natürlich gab es dazu auch einen Salat.

Und hier noch der MarineTraffic-Track:

Genug am Blog in die Tasten gehauen…..

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