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8. September 2020

Omonville – Cherbourg

Es war ein kurzer Schlag von Omonville nach Cherbourg. Für die 10,6 Seemeilen benötigten wir gerade 1 Stunde und 50 Minuten (inkl. Segel bergen und Anlegen). Unter Segel fuhren wir von der Boje los und bargen die Segel erst kurz vor dem Innenhafen. Einfach so wie es sein sollte…

Voraus der Riesen-Vorhafen von Cherbourg
Vor dem Innenhafen strichen wir die Segel
Track aus MarineTraffic
Die Fahrtunter Segel in den grossen Hafen von Cherbourg

Cherbourg verfügt über einen grossen Yachthafen, der Yachten aus aller Welt beherbergt. Die weit entfernteste ist sogar von Sydney. Nach einem Stadtrundgang fanden wir in einem gemütlichen Restaurant einen Aussensitzplatz und feinen Fisch.

Tja, wie geht der Segeltörn 2020 weiter? Sicher nicht so, wie ursprünglich geplant und sicher ist, dass Markus am 20. September von Le Havre nach Hause reist. Ich bin mir noch immer nicht sicher, soll ich einen Trockenplatz bei einer Werft in Le Havre suchen, oder nach Itchenor in England zur Southerly-Werft rüber segeln? Das wären rund 93 Seemeilen über den englischen Kanal. Also rund 20 Stunden und das allein. Wenn der Wind aus der richtigen Richtung weht, könnten es ein paar Stunden weniger sein. Dennoch doch eine ziemliche Herausforderung. Gemäss diversen Aussagen von Engländern – mit denen ich gemailt, oder gesprochen habe – sollte es trotz Quarantäne in England kein Problem sein, wenn ich dann direkt vom Schiff mit einem Taxi nach Gatwick zum Flughafen fahre. Dennoch bin ich mir immer noch unsicher was ich tun soll. Wie sind die Chancen für nächstes Jahr wieder auf die Mea Requies zu kommen? Sind sie in Frankreich, oder in England grösser? Niemand weiss das, oder doch? …..

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