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30. Juli 2019

Dublin

Nach einer späten Nacht hörten wir am Morgen den Regen auf das Deck prasseln und hatten somit keinen Grund uns irgendwie zu beeilen. In einer Regenpause, die allerdings nur kurz dauerte, wollten wir uns in die Stadt begeben. Aber Petrus meinte es nicht so gut mit uns und so fuhren wir mit einem Taxi ins „EPIC Irisch Emigration Museum“.

Siehe: https://epicchq.com/?utm_source=mybusiness&utm_medium=organic Das Museum beeindruckte uns sehr. So gab es über die irische und englische Geschichte sehr viel zu erfahren. Wie auch in unserer Heimat gab es diverse düstere Kapitel. In Irland insbesondere die Unterdrückung durch die Briten. Frauen, Kinder und Katholiken durchlebten – wenn sie überhaupt überlebten – sehr unglückliche Zeiten. Dann kamen weitere Plagen wie Hungersnöte mit vielen Toten hinzu. Mehr dazu ist ausoben stehendem Link zu finden. Um vier Uhr holte uns Bernie im Museum ab und nach einem Kaffee fuhren wir mit der Bahn zur Halbinsel Ben of Howth. Dort führte uns Bernie durch den Hafen und den schönen Ort.

Hafen von Howth
Pub in Howth

Bald darauf kam Steve mit dem Auto angefahren und chauffierte uns nach einem Guiness und Cider zu dem hübschen Ort Malahide. Dort angelangt suchten wir ein feines indisches Restaurant auf. Der Tag und Abend vergingen wie im Flug und zum Abschied begaben wir uns alsdann in einen Pub für einen Irish coffee.

 „Sláinte!“

Einmal mehr spät in der Nacht erreichten wir mit der Bahn und dem Taxi wieder unser „Zuhause“. Wir schauten auf wunderbare Tage in Dublin zurück und waren von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die uns Bernie und Steve entgegenbrachten, tief im Herzen berührt. Herzlichen Dank :-)) Wir werden diese Tage nie vergessen und hoffen die beiden wieder einmal treffen zu dürfen. Wer weiss, vielleicht einmal in der Schweiz ;-)) So sanken wir dann müde, aber überglücklich in unsere Koje.

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29. Juli 2019

Dublin

Natürlich durfte eine Stadtrundfahrt an diesem Tag nicht fehlen und wir genossen die Vielseitigkeit und Schönheit dieser Stadt. Wie auch in anderen Städten gewinnt man so am schnellsten und bequemsten einen Überblick. Gegen Abend nahmen Bernie und Steve unsere Einladung zu einem Besuch auf unser Schiff gerne an und wir hatten uns beim Apero einiges zu erzählen. Doch nach einiger Zeit plagte uns der Hunger und wir suchten ein gutes Restaurant in Dublin auf. Ein Höhepunkt war ein anschliessender Besuch eines Pub der durch authentische irische Folkmusic bestach, die qualitativ und lautstärkenmässig keinen Vergleich mit dem gestrigen Pub scheuen musste.

Elisabeth, Arnold, Steve und Bernie
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28. Juli 2019

Drogheda – Dublin Poolbeg

War das ein aufregender und toller Tag. Die Einfahrt in den grossen Hafen von Dublin war sehr speziell und die Kulisse dieser durchaus sehenswerten Stadt und deren Schiffsverkehr haben es uns sehr angetan.

Baily-Leuchtturm auf Howth
Pötte….

Aber noch viel aufregender vor dem Eintreffen in Dublin war die „fast zufällige“ Begegnung auf See mit unseren irischen Freunden.

Bernie mit Steve und Crew am Regattieren

Nach dem Anlegen am Steg des Poolbeg Yacht Club begaben wir uns per pedes auf eine Stadterkundungstour. Wir bestaunten die moderne und ansprechende Architektur und über die Vielzahl der Baustellen, wo immer wieder unzählige neue Gebäude am Entstehen sind. Die Stadtsilhouette wird eindeutig von Baukranen beherrscht.

modern, und….
…. alt, und ganz anders

Natürlich durfte ein Besuch der Temple Bar nicht fehlen, welche für ihre Music-Pubs und das Nachtleben weltbekannt ist.

Temple Bar

Weiter staunten wir über die vielen Leute, die in dieser Stadt unterwegs sind (nicht nur in der Temple Bar). Ein Besuch einer der Music Pubs in der Temple Bar war alsdann schon fast ein Muss. Die irische Folk Music war jedoch sehr laut und der Gitarrist so dominant, dass wir nicht allzu lange verweilten und zurück aufs Schiff gingen. Wir beschlossen noch 2 Tage in Dublin zu bleiben, um mit unseren Freunden Bernie und Steve das Wiedersehen zu feiern und die Vielfältigkeit dieser Stadt zu geniessen.

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27. Juli 2019

Carlingford Marina – Drogheda

Heute wählten wir für unser nächstes Ziel die Stadt Drogheda. Leider schlief der Wind bald ein, sodass wir wieder mal auf den Dieselwind angewiesen waren. Die Stadt ist über einen längeren Kanal erreichbar, der von einigen Robben eingenommen wurde.

Robben-Versammlung

Der Ort, obwohl sehr geschichtsträchtig, besticht nicht gerade über besondere Schönheit. Dafür war der Anlegeplatz ziemlich speziell.

Unser Anlegeplatz
Leiter-Besteigung…..
Elisabeth geniesst im T-Shirt die Sonne und die Wärme …..
… und wir später ihre feinen Crevetten-Spaghetti

Morgen ist dann Dublin unser nächstes Ziel. Wir freuen uns auf diese Stadt.

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26. Juli 2019

Carlingford Marina

Nach dem gestrigen Tag schalteten wir in der Carlingford Marina einen Ruhe- und Waschtag ein. Der Hafen ist nicht gerade eine Schönheit, dafür gefiel uns das Dorf Carlingford umso mehr.

Betonseelenverkäufer….
Hafen Carlingford Marina

Am Nachmittag begaben wir uns auf eine Einkaufs- und Erkundungstour in das hübsche Örtchen Carlingford, welches über mehrere altertümliche Ruinen verfügt.

Castle Carlingford
Carlingford ist wirklich ein Besuch wert.

Und auch der älteste Pub im Ort war ein Besuch wert….

Prost ;-))
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25. Juli 2019

Peel, Isle of Man – Carlingford Marina

Frühmorgens verließen wir Peel auf der Isle of Man, um wieder nach Irland zu segeln. Das Ziel war Newcastle, aber davon später. Der Wind und das Wetter waren auf unserer Seite und wir genossen eine rasante Überfahrt bei besten Bedingungen.

Doch dann vor Newcastle frischte der Wind bis zu 30 Knoten auf und die kurze Mole des Hafens war bereits mit Booten besetzt. So entschlossen wir uns vorübergehend an einer Boje im Hafen festzumachen. Das war aber leichter gesagt als getan. Elisabeth konnte eine freie Boje mit dem Bootshaken wohl ergreifen, aber eine starke Böe verunmöglichte ihr das Halten mit dem Bootshaken und wir trieben ab. Der erst kürzliche erworbene Bootshaken verblieb besitzerlos an der Boje und ich wollte ihn unbedingt wieder zurückhaben. Also mit Rückwärtsfahrt an die Boje und Elisabeth gelang es den Bootshaken mit einer nahezu halsbrecherischen Aktion vom Bootsheck aus wieder an Bord zu holen. Aber so schnell gaben wir nicht auf und wagten einen zweiten Versuch. Leider wiederholte sich die genau gleiche Szene mit dem notfallmässig losgelassenen Bootshaken nochmals. Glücklicherweise gelang Elisabeth auch der zweite Rettungsversuch meisterlich, ohne Baden zu gehen …. :-))

Unsere erfolglosen Bojenanlegemanöver…..

Schweren Herzens mussten wir unser Zielhafen verlassen, auf dessen Ort wir uns doch sehr gefreut haben. Als nächster sicherer Hafen kam eigentlich nur das weit entfernte Carlingford in Frage.

Track vom 25. Juli 2019

Dort angekommen war es uns nach über 12 Stunden vergönnt im Hafenrestaurant den „sauren Apfel“ mit einem (zu) scharfen indischen Mahl zu „versüßen“.

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24. Juli 2019

Heute war ein (Segel-) Ruhetag angesagt, um die Insel zu erkunden. Mit Bus und Dampfbahn liessen wir die schöne Gegend an uns vorbeiziehen.

„Bahnhof“ Castletown

Wir besuchten diverse schöne Orte. Am meisten beeindruckt waren wir vom Castle in Castletown. Es soll das noch besterhaltene Schloss in ganz Europa sein, woran wir keinesfalls zweifelten.

Castletown
Stilles Örtchen (eines von 8)

Die Schlossbesichtigung war sehr eindrucksvoll und empfehlenswert. Insbesondere gefallen haben uns die nachgestellten Szenen (wie oben). Überhaupt ist die ganze Insel einen, bzw. mehrere Besuche wert.

Schon die schlemmten……

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23. Juli 2019

Unser heutiger Plan war die Isle of Man zu „erobern“. Ideale Winde bliesen uns in knapp 6 Stunden von Irland zu dieser überaus besuchswerten Insel rüber.

„Dreamteam“
Steuerfrau Elisabeth

Vor der Einfahrt des Hafens von Peel thront mächtig das Castle Peel.

Peel

Nachdem der Hafenmeister die Fussgängerbrücke öffnete, konnten wir in den Hafen einfahren und das Schiff festmachen.

Mutproben….. (ohne uns 😉

Bei unserem Stadtrundgang erwies sich dieser Ort als eine kleine Perle und wir entdeckten ein vorzügliches Restaurant.

E Guete
Ein Genuss :-))
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22. Juli 2019

Bangor – Ardglass

Kurz nach dem Morgenessen verliessen wir den Hafen Bangor (bei Belfast) Richtung Ardglass. In der zweiten Hälfte hatten wir den Wind wieder einmal auf die Nase. Wohl des Seglers Los…. Die Einfahrt in den schönen Naturhafen war spannend und faszinierend zugleich.

Hoch am Wind
Fischerhafen Ardglass mit „Badehaus“

Bei einem anschliessenden Rundgang erwies sich die Gegend ganz hübsch und verfügt wie viele Orte auch über einen Golfplatz.

Golfplatz mit Seesicht

Wieder zurück zur Mea Requies:

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21. Juli 2019

Bangor (bei Belfast)

Das Konzert war ganz toll und die fünf Musiker super. Leider spielte Petrus nicht so mit und wir verliessen während der Pause den schönen, aber nassen Park.

Ziemlich nass…..

Am Sonntag Abend bereitete Elisabeth an Bord dann ein feines Steak mit diversem Gemüse zu. Wir genossen das gute Mahl mit einem guten Glas Wein währenddem der Regen auf das Schiffsdeck prasselte.